# Was in eine interne KI-Richtlinie gehört

> Die fünf Fragen, eine Struktur auf zwei Seiten, und die Sätze, die den meisten Richtlinien fehlen.

- Kategorie: Recht und Datenstandort
- Autor: Robert Schröder
- Letzte Prüfung: 2026-08-01
- Basis: Fragment knowledge__ai-policy-template.html
- URL: https://saits.ai/wissen/ki-richtlinie-vorlage

Information, keine Rechtsberatung.

Eine brauchbare KI-Richtlinie beantwortet fünf Fragen. Was länger ist als zwei Seiten, liest niemand.

| | |
|---|---|
| **Länge** | Zwei Seiten |
| **Zielgruppe** | Alle, die mit Dokumenten arbeiten — nicht nur die IT |
| **Prüfung** | Zweimal jährlich oder wenn sich ein Werkzeug ändert |

## 01 Welche Werkzeuge sind zugelassen?

Mit Namen, nicht als Kategorie. Eine Liste mit drei zugelassenen Werkzeugen wird befolgt, ein Grundsatz über geeignete Werkzeuge nicht. Welches Modell wir wofür einsetzen: [KI-Modelle und Datenstandort](/wissen/ki-modelle-und-datenstandort).

## 02 Welche Daten dürfen hinein?

Nennen Sie, was nicht hinein darf: Personendaten von Mietenden und Bewerbenden, unveröffentlichte Konditionen, alles unter Geheimhaltungsvereinbarung. Alles andere ist erlaubt. Was das Datenschutzgesetz dazu verlangt: [KI unter Schweizer Datenschutzrecht einsetzen](/wissen/ki-und-schweizer-datenschutz).

## 03 Wer gibt ein Ergebnis frei, bevor es verwendet wird?

Nach Rolle und nach Art des Ergebnisses. So muss niemand raten, wer freigibt.

## 04 Wie lange werden Unterlagen aufbewahrt, und wo?

Ein Satz zu Aufbewahrungsdauer und Ort. Bei einer Prüfung wird zuerst danach gefragt.

## 05 Wen fragt man, wenn die Antwort unklar ist?

Eine benannte Rolle. Fehlt sie, werden unklare Fälle stillschweigend so entschieden, wie es schneller geht.

## Der Satz, der den meisten Richtlinien fehlt

Eine Richtlinie, die nicht sagt, wer ein Ergebnis freigibt, hat nichts entschieden — sie hat eine Hoffnung beschrieben.

Zwei Seiten — und das Team kann handeln. Wir schreiben die Richtlinie parallel zum [ersten Ablauf](/wissen/erster-workflow-in-vier-wochen). Sie beschreibt, was passiert, nicht was beabsichtigt ist.
