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Der EU AI Act für Schweizer Unternehmen

Für wen er gilt, in welche Risikostufe gewöhnliche Automatisierung fällt und was sich ändert, sobald ein System Menschen bewertet.

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Ein Schweizer Unternehmen ist betroffen, sobald seine Systeme oder deren Ergebnisse in der EU eingesetzt werden. Die meiste Automatisierung in Immobilien und Bau fällt in die niedrigste Risikostufe.

Auslöser Entscheidend ist der Einsatz in der EU, nicht der Sitz des Unternehmens
Typische Stufe Minimales Risiko — Transparenz und Dokumentation
Ändert sich, wenn Das System bewertet, sortiert oder siebt Menschen aus

01 Für wen sie gilt

Ein Sitz in Zug nimmt Sie nicht aus. Wird das Ergebnis eines Ablaufs in der EU verwendet, gilt die Verordnung. Beispiele: ein Bericht an einen deutschen Kunden, ein Brief an Mietende in der EU.

02 Wo gewöhnliche Automatisierung landet

Dokumente lesen, Korrespondenz entwerfen, Fortschritt verfolgen: Das sind Anwendungen mit minimalem Risiko. Zwei Pflichten gelten: Die Beteiligten wissen, dass KI im Spiel war, und Sie können zeigen, was geschah. Wie diese Dokumentation aussieht, steht in KI unter Schweizer Datenschutzrecht einsetzen.

03 Was die Stufe erhöht

Ein System, das Menschen bewertet, sortiert oder aussiebt, rückt in eine höhere Stufe mit Prüfpflichten. Etwa Bewerbende, Mietende, Mitarbeitende. Auch deshalb bleiben Entscheidungen beim Menschen. Wer freigibt, gehört in die interne KI-Richtlinie.

04 Was das für eine Umsetzung bedeutet

Die Stufe bestimmt den Papieraufwand, nicht die Machbarkeit. Klären Sie sie, bevor der Ablauf live geht.

Klären Sie die Risikostufe in der Konzeption. Wir legen Ablauf, Freigabepunkte und Dokumentation fest, bevor wir bauen. Dann ist die Frage am günstigsten zu klären.

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Beschreiben Sie einen Prozess. Wir sagen Ihnen, ob sich die Automatisierung lohnt – auch wenn die Antwort Nein ist.

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