Wissen · Recht und Datenstandort

KI unter Schweizer Datenschutzrecht einsetzen

Was das Gesetz verlangt, die vier Fragen, die Sie beantworten müssen, und wo europäisches Hosting hineingehört.

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Das Schweizer Datenschutzgesetz verbietet KI nicht. Es regelt, wie Personendaten zu ihr gelangen. Wer vier Fragen beantworten kann, darf KI einsetzen.

Gilt für Jedes Unternehmen, das in der Schweiz Personendaten bearbeitet
Kurze Antwort Nur die Daten nehmen, die die Aufgabe braucht — und das Ergebnis erklären können
Verwandt Europäisches Hosting und Bereitstellung

01 Welche Daten braucht die Aufgabe tatsächlich?

Datensparsamkeit ist die praktische Kontrolle. Ein Ablauf, der ein Abnahmeprotokoll liest, braucht die Mieterhistorie nicht. Je enger die Eingabe, desto weniger müssen Sie später erklären.

02 Wo findet die Bearbeitung statt?

Sie sollten wissen, welcher Auftragsbearbeiter die Daten sieht und wo er sie bearbeitet. Damit wird der Betriebsort zur Compliance-Entscheidung, nicht zur Vorliebe der IT. Was das bei amerikanischen Anbietern heisst: US-Anbieter und Datenstandort.

03 Was wurde getan — und können Sie es zeigen?

Die Dokumentation ist der Teil, den Unternehmen auslassen. Jeder automatisierte Schritt sollte eine Zeile hinterlassen: was hineinging, was herauskam, wer freigegeben hat.

04 Können Sie eine Entscheidung erklären, die jemanden betroffen hat?

Betrifft ein Ergebnis eine Person — Mietende, Bewerbende, Mitarbeitende —, muss jemand erklären können, wie es zustande kam. Deshalb bleibt die Freigabe beim Menschen. Auch der EU AI Act stuft Systeme, die Menschen bewerten, höher ein.

Wo Hosting hineinpasst

Europäisches Hosting beantwortet die vier Fragen nicht für Sie. Es regelt den Ort der Bearbeitung, nicht die Datensparsamkeit, nicht die Dokumentation und nicht die Freigabe. Welches Modell wo läuft, steht in KI-Modelle und Datenstandort.

Beantworten Sie die vier Fragen ein Mal. Die meiste Arbeit besteht darin, den Prozess genau zu beschreiben. Das tun wir im ersten Gespräch, bevor wir etwas bauen.

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Beschreiben Sie einen Prozess. Wir sagen Ihnen, ob sich die Automatisierung lohnt – auch wenn die Antwort Nein ist.

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