Wissen · Recht und Datenstandort

Was in eine interne KI-Richtlinie gehört

Die fünf Fragen, eine Struktur auf zwei Seiten, und die Sätze, die den meisten Richtlinien fehlen.

Information, keine Rechtsberatung.

Alle Einträge

Eine brauchbare KI-Richtlinie beantwortet fünf Fragen. Was länger ist als zwei Seiten, liest niemand.

Länge Zwei Seiten
Zielgruppe Alle, die mit Dokumenten arbeiten — nicht nur die IT
Prüfung Zweimal jährlich oder wenn sich ein Werkzeug ändert

01 Welche Werkzeuge sind zugelassen?

Mit Namen, nicht als Kategorie. Eine Liste mit drei zugelassenen Werkzeugen wird befolgt, ein Grundsatz über geeignete Werkzeuge nicht. Welches Modell wir wofür einsetzen: KI-Modelle und Datenstandort.

02 Welche Daten dürfen hinein?

Nennen Sie, was nicht hinein darf: Personendaten von Mietenden und Bewerbenden, unveröffentlichte Konditionen, alles unter Geheimhaltungsvereinbarung. Alles andere ist erlaubt. Was das Datenschutzgesetz dazu verlangt: KI unter Schweizer Datenschutzrecht einsetzen.

03 Wer gibt ein Ergebnis frei, bevor es verwendet wird?

Nach Rolle und nach Art des Ergebnisses. So muss niemand raten, wer freigibt.

04 Wie lange werden Unterlagen aufbewahrt, und wo?

Ein Satz zu Aufbewahrungsdauer und Ort. Bei einer Prüfung wird zuerst danach gefragt.

05 Wen fragt man, wenn die Antwort unklar ist?

Eine benannte Rolle. Fehlt sie, werden unklare Fälle stillschweigend so entschieden, wie es schneller geht.

Der Satz, der den meisten Richtlinien fehlt

Eine Richtlinie, die nicht sagt, wer ein Ergebnis freigibt, hat nichts entschieden — sie hat eine Hoffnung beschrieben.

Zwei Seiten — und das Team kann handeln. Wir schreiben die Richtlinie parallel zum ersten Ablauf. Sie beschreibt, was passiert, nicht was beabsichtigt ist.

Information, keine Rechtsberatung.

Beschreiben Sie einen Prozess. Wir sagen Ihnen, ob sich die Automatisierung lohnt – auch wenn die Antwort Nein ist.

Gespräch buchen